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44. LEITZ PHOTOGRAPHICA AUCTION

Wetzlar, 2. Mai 2024

Seltene Kameras passend zum 70-jährigen Jubiläum der Leica M

1954 wurde die Leica M3 der Weltöffentlichkeit vorgestellt und veränderte die Welt der Fotografie nachhaltig. Eine seltene Leica M – konkret eine Leica MP2 black paint aus dem Jahr 1958, von der nur sechs Exemplare produziert wurden – führt nun die Highlights der 44. Leitz Photograpica Auction an. Zu den weiteren Highlights der Versteigerung zählen eine Leica I Mod A. Luxus und ein „Leitz NY Rifle“. Für den guten Zweck steht zudem ein Prototyp des Leica Summilux 1.4/35mm-Objektivs zum Verkauf. Die 44. Leitz Photographica Auction findet am 8. Juni im Leitz-Park in Wetzlar statt. 

70 Jahre ist es her, dass der deutsche Traditionshersteller Leica Camera AG sein erstes M-Modell, die Leica M3, vorstellte, die sich gemeinsam mit ihren Nachfolgemodellen einen prestigeträchtigen Platz in der Geschichte der Fotografie sicherte – unter anderem durch ihre wegweisenden, technologischen Neuerungen und ihre enorme Popularität unter renommierten Reportagefotografen des 20. Jahrhunderts. Die Leica M („Messsucher“) gilt nicht nur als Meilenstein in der Geschichte von Leica Camera AG, sondern auch jener der Fotografie selbst. 

Diese Historie zu feiern, ist das zentrale Motiv von Leitz Photographica Auction. Seit der Gründung im Jahr 2002 veranstaltet das Auktionshaus zweimal im Jahr seine gleichnamige Versteigerung von Vintage-Kameras und -Kamera-Zubehör und avancierte zu einer der weltweit renommiertesten Anlaufstellen für historisch bedeutende Photographica aller Art. Während der Fokus dieser Auktionen auf Fotoapparaten und Objektiven der Marke Leica liegt, kommen auch historisch relevante Fabrikate verschiedenster anderer Hersteller zum Verkauf. 

Nur sechs Exemplare produziert – seltene Leica MP2 black paint aus den 1950ernDas bemerkenswerteste Highlight der 44. Leitz Photographica Auction ist sicherlich eine 1958 produzierte Leica MP2 black paint. Die Kamera ist Teil einer Testserie aus lediglich 27 Exemplaren, von denen nur sechs (mit den Seriennummern 935507-935512) in der begehrten Schwarzlack-Ausführung angefertigt wurden – eines davon, die Leica MP2 mit der Seriennummer 935509, steht am 8. Juni in Wetzlar zum Verkauf. Bei diesem Kameramodell handelt es sich um eine für die professionelle Nutzung modifizierte Version der erstmals 1958 angebotenen Leica M2, die mittels eines speziellen Elektromotorantriebs bis zu 3,5 Fotos in der Sekunde aufnehmen kann. Der Schätzpreis für dieses Sammlerstück, das als eine der grössten Raritäten in der Geschichte der Fotografie gelten darf, liegt zwischen 600.000 und 700.000 Euro. 

Geringe Stückzahl, hoher Sammlerwert 

So wie die Leica MP2 den technologischen Stand der Kameraentwicklung der 1950er vorzeigt, so stellt das folgende Auktionslos eine exklusive Rarität der 1930er dar: Die Leica I Mod A. Luxus mit der Seriennummer 48438 ist eine von wenigen existierenden „Luxus“-Modellen von Leica – und anders als die meisten davon, ist das vorliegende Exemplar in originalem Zustand und bis jetzt ohne Restauration geblieben. Die Kamera besticht optisch durch ihre spezielle Belederung und ihr vergoldetes Gehäuse. Der Schätzpreis liegt zwischen 300.000 und 350.000 Euro. 

Mit dem Leitz NY rifle wiederum wartet die 44. Leitz Photographica Auction mit einem der seltensten Zubehörprodukte aus Leica-Produktion auf. Es stellt einen ursprünglich für die Wildfotografie entwickelten Gewehrschaft dar, dessen Entwicklung von einer Koryphäe dieser Schule beeinflusst wurde: Attilio Gatti führte ab 1922 dreizehn Expeditionen nach Afrika an und fotografierte dabei als einer der ersten Europäer afrikanische Tierarten. Von den „Rifles“ wurden, Experten-Schätzungen zufolge, weniger als 15 Exemplare angefertigt. Das vorliegende Los enthält neben dem Leica NY rifle mit der Seriennummer 119 auch eine Leica IIIb sowie eine Telyt 5/40cm-Optik. Der Schätzpreis liegt zwischen 240.000 und 260.000 Euro. 

Leica Summilux-Prototyp für den guten Zweck 

Als das Steel-Rim Leica Summilux 1,4/35 mm 1961 auf den Markt kam, war es das lichtstärkste Weitwinkelobjektiv der Welt. Über 35 Jahre lang wurde dieser Objektivklassiker in diversen Ausführungen produziert. Das im Rahmen der 44. Leitz Photographica Auction angebotene Objektiv ist ein Prototyp der Neuauflage 11301, der aus einer kleinen Charge von Objektiven stammt, die zu Testzwecken ausgegeben wurden. Es trägt die spezielle Seriennummer 0000030 und weist vier Schrauben am vorderen Rand auf, die bei der Produktionsversion nicht vorhanden sind. Als Charity Los kommt sein vollständiger Erlös „Licht ins Dunkel“ zugute. Der Schätzpreis dieses Leica Summilux liegt zwischen 6.000 und 7.000 Euro. 

Live vor Ort, schriftlich, online oder telefonischDie 44. Leitz Photographica Auction findet am 8. Juni um 11 Uhr mitteleuropäischer Zeit im Leitz-Park in Wetzlar (Hessen) statt. Gebote können vorab online (www.leitz-auction.com), schriftlich oder telefonisch eingereicht werden. Live-Gebote während der Auktion sind auf www.leitz-auction.com und www.liveauctioneers.com möglich. 

Im Herbst organisiert das Auktionshaus Leitz Photographica Auction zwei weitere Versteigerungen, beide in Wien. Am 18. Oktober findet die Fotografie-Auktion „Gestures“ in der Leica Galerie Wien statt. Am 23. November folgt die 45. Leitz Photographica Auction im altehrwürdigen Hotel Bristol an der Wiener Ringstrasse. 

44. Leitz Photographica Auction 
Ort: Leitz-Park, Wetzlar
Beginn: 8. Juni 2024 11 Uhr (MESZ)
www.leitz-aution.com

Fragen zur Abgabe der Gebote:
Leitz Photographica Auction
Andreas Schweiger
T +43 1 523 56 59 – 18
andreas.schweiger@leitz-auction.com 

Presserückfragen: 
Yield Public Relations
Leonard Häusler-Dworschak
T +43 676 50 22 609
l.haeusler-dworschak@yield.at 

Presseinformation Leitz Photographica Auction 44 Juni 2024.pdf
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Leica Camera – Partner der Fotografie

Die Leica Camera AG ist ein internationaler Premiumhersteller von Kameras und Sportoptikprodukten. Der legendäre Ruf der Marke Leica basiert auf einer langen Tradition exzellenter Qualität, deutscher Handwerkskunst und deutschen Industriedesigns, verbunden mit innovativen Technologien. Fester Bestandteil der Markenkultur sind die vielfältigen Aktivitäten des Unternehmens zur Förderung der Fotografie. Hierzu gehören neben den weltweit vertretenen Leica Galerien sowie den Leica Akademien u.a. auch der Leica Hall of Fame Award und insbesondere der Leica Oskar Barnack Award (LOBA), der heute zu den innovativsten Förderpreisen für Fotografie zählt. Die Leica Camera AG mit Hauptsitz im hessischen Wetzlar und einem zweiten Produktionsstandort in Vila Nova de Famalicão, Portugal, verfügt zudem über ein weltweites Netzwerk eigener Länderorganisationen und Leica Retail Stores.